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Dr. Lutz Mohaupt ist neuer Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft
Die Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft haben am Mittwoch in ihrer Sitzung Dr. Lutz Mohaupt mit 89 Ja-Stimmen, 15 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen zum neuen Bürgerschaftspräsidenten gewählt.
Mohaupt ist seit Beginn der 19. Wahlperiode, im März 2008, als parteiloser Abgeordneter Mitglied der CDU-Fraktion. Nach seinem Studium der Theologie hatte er verschiedene kirchliche Funktionen und Ämter inne. 1980 bis 2005 war er Hauptpastor an St. Jacobi, von 2005 bis 2007 Sprecher des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg.
Nach seiner Antrittsrede nahm Mohaupt auf dem Stuhl des Präsidenten Platz, um die Sitzung unparteiisch und gerecht zu leiten. Zukünftig repräsentiert er die Bürgerschaft, tritt für den Schutz der Rechte des Parlaments ein und wacht über die Einhaltung der Geschäftsordnung.
Die Erste Vizepräsidentin Duden empfängt niederländische Delegation im Rathaus
Die Präsidentin des Abgeordnetenhauses des Niederländischen Parlaments, Gerdi Verbeet, und eine zehnköpfige Delegation statten Hamburg einen zweitägigen Besuch ab, um der Opfer des Konzentrationslagers Neuengamme zu gedenken. Im Mittelpunkt des Programms steht der Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie der Außenstelle Bullenhuser Damm in Rothenburgsort. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der niederländischen Stiftung Freundeskreis Neuengamme, Afko Schoonbeek, wird die Präsidentin nach einer Ansprache einen Kranz am Internationalen Gedenkstein niederlegen.
Die Erste Vizepräsidentin Barbara Duden empfing am Dienstag die niederländische Präsidentin und ihre Delegation zum Gespräch im Rathaus. Die Gäste waren besonders an der Tradition des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus interessiert. Duden informierte die Delegation über die Szenischen Lesungen mit Michael Batz sowie die Ausstellungen in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme anlässlich des Gedenktages am 27. Januar. Besonders angetan waren die Gäste von der Veranstaltung „Nacht der Jugend“, die Jugendliche an das Gedenken und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus heranführen will. Anschließend trug sich Gerdi Verbeet in das Gästebuch der Hamburgischen Bürgerschaft ein.