Was ist die Bürgerschaft?

Die Bürgerschaft bestimmt über die Politik in Hamburg.  vergrößern Ein Mann steht an einem Rednerpult. Daher stehen zwei weitere Personen mit Mikrofon.

In der Bürgerschaft sind Politikerinnen und Politiker.

Die Politikerinnen und Politiker in der Bürgerschaft werden gewählt.

Alle Hamburgerinnen und Hamburger ab 16 Jahren dürfen die Politikerinnen und Politiker in der Bürgerschaft wählen.

Die Politikerinnen und Politiker in der Bürgerschaft nennt man Abgeordnete.

Die Abgeordneten sind aus verschiedenen Parteien.

Abgeordnete

vergrößern Hand wirft Zettel in Wahlurne. Daneben ist ein vereinfachter Wahlzettel abgebildet.

In der Bürgerschaft sind jetzt 123 Abgeordnete.

Die Abgeordneten sollen die Interessen von allen Hamburgerinnen und Hamburgern vertreten.

Die Abgeordneten wurden bei der Bürgerschafts-Wahl im Februar 2020 gewählt.

Bei der Bürgerschafts-Wahl können Parteien gewählt werden.

Es können auch einzelne Personen aus Parteien gewählt werden.

Die Bürgerschafts-Wahl wird ausgewertet.




vergrößern Vereinfachte Darstellung eines Wahlzettels. Auf diesem sind 4 Personen zu sehen. Bei einer Person ist ein rotes Kreuz gemacht worden.

Alle Stimmen werden gezählt.

Es gibt ein Wahl-Ergebnis.

Nach dem Wahl-Ergebnis werden die Plätze in der Bürgerschaft verteilt.








vergrößern Terminkalender

So wurden die Plätze für die Abgeordneten in der Bürgerschaft nach der Bürgerschafts-Wahl 2020 verteilt:

  • 54 Abgeordnete sind aus der SPD.
  • 33 Abgeordnete sind von den Grünen.
  • 15 Abgeordnete sind aus der CDU.
  • 13 Abgeordnete sind von der Linken.
  • 7 Abgeordnete sind von der AfD.
  • 1 Abgeordnete ist in keiner Partei.



Die Aufgaben der Bürgerschaft

Die Hamburgische Bürgerschaft hat verschiedene Aufgaben.


    vergrößern Buch mit Paragraphen Zeichen auf dem Deckblatt. > Die Bürgerschaft macht die Gesetze für Hamburg.

      Manche Gesetze gelten überall in Deutschland.

      Einige Gesetze werden von den Bundes-Ländern gemacht.

      Die Bundes-Länder neben Hamburg sind Schleswig-Holstein

      und Niedersachsen.

      Hamburg ist auch ein Bundesland.





    vergrößern Vier Personen in Business-Kleidung stehen nebeneinander. > Die Bürgerschaft kontrolliert den Senat.

      Im Hamburger Senat sind verschiedene Menschen.

      Die Menschen im Senat heißen Senatorin oder Senator.

      Alle Senatorinnen und Senatoren haben verschiedene

      Aufgaben.

      Zum Beispiel:

      Schule und Bildung, Soziales, Verkehr.




       vergrößern Schulklasse im Klassenzimmer mit Lehrer. Die Bürgerschaft entscheidet:

      So soll Politik in Hamburg sein.

      Diese Sachen soll der Senat machen.

      Die Senatorinnen und Senatoren müssen die Beschlüsse der

      Bürgerschaft beachten.

      Die Bürgerschaft kontrolliert die Arbeit vom Senat.


   



    vergrößern Frau mit erhobenen Zeigefinder in einem roten Dreieck. > Die Senatorinnen und Senatoren bekommen den Auftrag für ihr Amt von
      der Bürger-Meisterin oder dem Bürger-Meister.

      Die Bürgerschaft sagt:

      Wir sind mit den vorgeschlagenen Senatorinnen und

      Senatoren einverstanden. 






    vergrößern Hand wirft Zettel in Wahlurne. Daneben ist ein vereinfachter Wahlzettel abgebildet. > Die Bürgerschaft wählt die Bürger-Meisterin oder den

      Bürger-Meister von Hamburg.


   > Die Bürgerschaft wählt die Mitglieder vom Hamburgischen

      Verfassungs-Gericht.

      Das Hamburgische Verfassungs-Gericht beschäftigt sich mit

      den Gesetzen für Hamburg.




    vergrößern Mehrere 50- und 20-Euro-Geldscheine übereinander. > Die Bürgerschaft entscheidet über das Geld von der Stadt 

      Hamburg.

      Wieviel Geld wird ausgegeben?

      Wofür wird Geld ausgegeben?






vergrößern S-Bahn mit drei Waggons.

> Die Bürgerschaft entscheidet über die Preise für Fahren mit öffentlichen Verkehrs-Mitteln.

Sie entscheidet über Fragen zum Bauen.





vergrößern Vier Kinder spielen an einem Tisch mit Bauklötzen. Ein Kind sitzt im Rollstuhl.

> Sie entscheidet über Fragen zur Betreuung von Kindern in Kinder-Tages-Stätten.









vergrößern Umriss der Deutschlandkarte die mit der Illustration von vielen verschiedenen Personen gefüllt ist.

> Bei den Sitzungen der Bürgerschaft können alle Interessierten dabei sein.

Das heißt:

Die Sitzungen sind öffentlich.

Die Gäste dürfen aber nicht mit abstimmen. 

Wer erledigt die Aufgaben in der Bürgerschaft?

vergrößern Vier Personen in Business-Kleidung stehen nebeneinander.

Die Arbeit in der Bürgerschaft wird von den Abgeordneten gemacht.

Die Abgeordneten der Bürgerschaft müssen in Hamburg wohnen.








vergrößern Mehrere 50- und 20-Euro-Geldscheine übereinander.

Die Abgeordneten bekommen Geld für ihre Arbeit.










vergrößern Uhr, die genau 5 Uhr anzeigt.

Die Sitzungen der Bürgerschaft fangen immer erst am Nachmittag an.

So können die meisten Abgeordneten in ihrem normalen Beruf weiter arbeiten.

Manche Berufe kann man als Abgeordneter nicht weiter machen.


Die Abgeordneten dürfen durch ihr Amt in der Bürgerschaft keine Vorteile haben.

Sie dürfen ihr Amt nicht für ihren Vorteil benutzen.




vergrößern Frau mit blonden, mittellangen Haaren, die auf sich selbst zeigt.

Die Abgeordneten sollen die Interessen der Hamburgerinnen und Hamburger so gut wie möglich vertreten.

Dafür wurden sie gewählt.

Die Abgeordneten sollen ihre Arbeit mit gutem Gewissen machen können.

Darum ist ihre eigene Meinung wichtiger als die von ihrer Partei.

Sie müssen selbst entscheiden.

Das bedeutet: Sie haben ein Freies Mandat. 

Wie arbeiten die Abgeordneten in der Bürgerschaft?

vergrößern Umriss der Deutschlandkarte die mit der Illustration von vielen verschiedenen Personen gefüllt ist.

Die Abgeordneten sollen viel Kontakt zu anderen Menschen in Hamburg haben.

Alle Hamburgerinnen und Hamburger können mit den Abgeordneten sprechen.







 

vergrößern Büro mit Schreibtisch, Stuhl und Aktenschrank.

Sie können den Abgeordneten zum Beispiel Fragen stellen.

Oder ihnen Vorschläge machen.

In den meisten Stadt-Teilen gibt es Büros von Abgeordneten.

Viele Abgeordnete haben eine Sprech-Zeit.

In dieser Zeit können die Leute zu ihnen kommen.

Die Abgeordneten gehen auch zu Veranstaltungen.

Bei den Veranstaltungen können sie verschiedene

Sachen machen.

  • vergrößern Drei Personen sitzen einem Publikum gegenüber. Eine weitere Person steht an einem Rednerpult. Sie erzählen von ihrer Arbeit.
  • Sie sprechen mit den Bürgerinnen und Bürgern über Fragen aus der Politik.
  • Sie hören sich Ärger über politische Entscheidungen oder Ideen an.
  • Sie holen sich Infos über alle wichtigen Sachen im Stadt-Teil.
  • Sie können zum Beispiel wichtige Infos aus dem Stadt-Teil mit den anderen Abgeordneten aus der Bürgerschaft besprechen. 




vergrößern Vier Personen stehen in einem Halbkreis nebeneinander.

Die Abgeordneten müssen die Interessen und Wünsche von vielen verschiedenen Menschen beachten.

Und viele Wünsche zur Verbesserung kosten Geld.

Darum können viele Wünsche nicht erfüllt werden.

Oder es dauert sehr lange.






vergrößern Buch mit Paragraphen Zeichen auf dem Deckblatt.

Die Abgeordneten haben Rechte und Pflichten.

Die Rechte und Pflichten der Abgeordneten stehen in einem Gesetz.

Das Gesetz heißt Hamburgisches Abgeordneten-Gesetz.

Bei den Bürgerschafts-Sitzungen können sich alle Abgeordneten melden um was zu sagen.

Alle Abgeordneten dürfen dem Senat mündlich oder schriftlich Fragen stellen.

Die Zusammen-Arbeit von Abgeordneten

vergrößern Mehrere Personen sitzen an Tischen in U-Form zusammen. Einige haben Zettel vor sich liegen.

In der Bürgerschaft arbeiten meistens mehrere Abgeordnete zusammen.

Zum Beispiel Abgeordnete aus einer Partei.

Oder Abgeordnete mit vielen gleichen Meinungen.

So eine Gruppe von Abgeordneten nennt man Fraktion.

In einer Fraktion müssen 6 Abgeordnete oder mehr sein.

Manchmal treten Abgeordnete nach ihrer Wahl in die Bürgerschaft aus ihrer Partei aus.

Oder sie werden von der Partei aus geschlossen.

Dann können die Abgeordneten trotzdem in der Bürgerschaft bleiben. Die Abgeordneten sind dann fraktionslos.

Eine Fraktion hat mehr Rechte als einzelne Abgeordnete.



Zum Beispiel:

vergrößern Aktenordner

  • Anträge stellen,
  • Vorschläge für Gesetze machen,
  • Akten vom Senat ansehen,
  • Einen Untersuchungs-Ausschuss beantragen.



> Ein Untersuchungs-Ausschuss beschäftigt sich sehr genau

   mit einer bestimmten Sache.

   Er kann die Arbeit von einer Behörde genau überprüfen.

   Vor einem Untersuchungs-Ausschuss müssen Zeugen eine Aussage machen.

       vergrößern Drei Personen sitzen nebeneinander an einem Tisch. Eine der Personen sitzt in einem Rollstuhl. Vor den Personen liegen Zettel.  So ähnlich wie beim Gericht.

       Die Aussage dürfen sie nur verweigern, wenn sie dadurch Nachteile

       haben.







vergrößern Mehrere Personen sitzen um einen Tisch herum. Vor ihnen liegen Zettel. Einige heben zur Abstimmung ihre Hand.

Eine große Fraktion hat Vorteile.

Viele Abgeordnete können sich die Arbeit leichter teilen.

Denn die Bürgerschaft muss sich mit vielen verschiedenen Bereichen beschäftigen.

Zum Beispiel mit Bildung, Bauen oder Soziales.

Manchmal haben auch die Abgeordneten einer Fraktion verschiedene Meinungen.

Die Abgeordneten tauschen sich über ihre Meinungen aus.

Dann wird abgestimmt:

Was sagen wir in der Bürgerschaft oder in Ausschüssen als Meinung der Fraktion?

Alle Abgeordneten einer Fraktion sollen möglichst immer gleich abstimmen.

Auch wenn die Abgeordneten eigentlich verschiedene Meinungen haben.

Das machen die Abgeordneten der Fraktion aber freiwillig.

Denn alle sollen mit gutem Gewissen abstimmen können.

Welche Untersuchungs-Ausschüsse gab es seit der letzten Bürgerschaftswahl?

Seit der letzten Bürgerschaftswahl 2020 wurde ein Untersuchungsausschuss eingesetzt. Er heißt „Cum-Ex Steuergeldaffäre“.

 

Untersuchungsausschüsse haben die Aufgabe, bestimmte Sachen untersuchen zu lassen. Diese Sachen sollten von öffentlichem Interesse sein. Nach der Untersuchung berichtet der Untersuchungsausschuss an die Bürgerschaft.

 


Arbeiten im Ausschuss

vergrößern Sechs Personen sitzen zusammen um einen Tisch herum. Vor ihnen liegen Zettel.

Ein Ausschuss ist eine Gruppe von verschiedenen Personen.

Jeder Ausschuss beschäftigt sich mit einer bestimmten Sache.

Für jeden Bereich gründet die Bürgerschaft einen Ausschuss.

Die Bürgerschaft bestimmt, für welche Bereiche es einen Ausschuss gibt.

Zu jedem Ausschuss gehört eine der Hamburger Behörden.

In jedem Ausschuss arbeiten Abgeordnete aus den Fraktionen als Fach-Leute mit.

Jeder Ausschuss wird von Abgeordneten geleitet.

Manchmal laden die Ausschüsse auch zu einer öffentlichen Sitzung ein.

 

vergrößern Drei Personen sitzen stehen nebeneinander und halten Urkunden in den Händen.

Zu den Sitzungen laden die Ausschüsse oft Fach-Leute von außen ein.

 








vergrößern Drei Personen sitzen einem Publikum gegenüber. Eine weitere Person steht an einem Rednerpult.

Alle Bürgerinnen und Bürger können ohne Einladung zu den Sitzungen kommen.

Sie müssen sich nicht anmelden.

 







vergrößern Hand mit Zettel und Stift.

Die Ausschüsse schreiben ein Protokoll:

  • Über diese Sachen haben wir gesprochen.
  • Diese verschiedenen Meinungen von den Sachen gab es.
  • Diese Vorschläge machen wir der Bürgerschaft für die Entscheidung über die Sachen.
  • Das sind die Gründe für unsere Vorschläge.


Alle Abgeordneten können bei allen Ausschüssen dabei sein.

Ein sehr wichtiger Ausschuss für die Hamburgerinnen und Hamburger

vergrößern Zwei Männer stehen nebeneinander. Einer der Männer macht ein unglückliches Gesicht und redet mit dem anderen Mann.

Ein Ausschuss beschäftigt sich mit allen Beschwerden und Bitten von Bürgerinnen und Bürgern.

Dieser Ausschuss heißt Eingaben-Ausschuss.

Im Eingaben-Ausschuss sind jetzt 16 Abgeordnete aus verschiedenen Parteien.

Wer kann den Eingaben-Ausschuss um Unterstützung bitten?

vergrößern Umriss der Deutschlandkarte die mit der Illustration von vielen verschiedenen Personen gefüllt ist.

Alle können sich mit Beschwerden oder Fragen an den Eingaben-Ausschuss wenden. 










Zum Beispiel:

vergrößern Eine erwachsene Person mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Ein Kind sitzt im Rollstuhl.

  • Kinder und Jugendliche,
  • Betreute Personen,
  • Menschen im Gefängnis,
  • Menschen aus anderen Ländern,





​​​​​​​ vergrößern Vier Personen verschiedener Herkunft und Hautfarbe stehen nebeneinander.

  • Interessen-Vertretungen,
  • Vereine
  • Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern.

   Diese Gruppen heißen auch Bürger-Initiativen.







vergrößern Frau mit braunen, mittellangen Haaren und einer Sprechblase mit einem Fragezeichen.

Menschen können sich mit eigenen Fragen oder Beschwerden an den Eingaben-Ausschuss wenden.

Sie können sich aber auch als Unterstützung für andere an den Eingaben-Ausschuss wenden.

Eine Frage oder Beschwerde kann auch viele Menschen in Hamburg betreffen.

Mit welchen Sachen kann man sich an den Eingaben-Ausschuss wenden?

Man kann sich mit verschiedenen Fragen und Beschwerden an den Eingaben-Ausschuss wenden.

Zum Beispiel:

vergrößern Rotes, mehrstöckiges Gebäude mit dem Wort

  • Jemand hat Ärger mit einer Behörde.
  • Jemand fühlt sich ungerecht behandelt.
  • Jemand ist mit der Arbeit von einer Behörde nicht einverstanden.






​​​​​​​ vergrößern Frau in einem Rollstuhl vor einer Treppe. Die Frau schaut unglücklich.

  • Eine Sache in Hamburg wurde schlecht gebaut oder umgebaut.
  • Durch Regeln oder Gesetze haben Menschen in der Stadt Nachteile.

Bei welchen Fragen und Beschwerden kann der Eingaben-Ausschuss nicht helfen?

vergrößern Frau mit erhobenen Zeigefinder in einem roten Dreieck.

Bei sehr persönlichen Problemen kann der Eingaben-Ausschuss nicht helfen.

Zu den persönlichen Problemen gehören zum Beispiel:







​​​​​​​ vergrößern Zwei Männer, die sich gegenüber stehen und miteinander streiten.

  • Streit mit Nachbarn,
  • Streit oder Probleme in der Familie,
  • Probleme wegen einer gemieteten Wohnung,
  • Beschwerden über Entscheidungen von einem Gericht.


Der Eingaben-Ausschuss kann sich nur mit Fragen oder Beschwerden in Hamburg beschäftigen.


Wie kann man sich an den Eingaben-Ausschuss wenden?

vergrößern Briefumschlag mit Schreiben.

Eine Eingabe an den Eingaben-Ausschuss kostet nichts.

Sie können einen Brief an den Eingabe-Ausschuss schreiben.


Eingabendienst

Schmiedestraße 2

20095 Hamburg


Oder ein Fax schicken.

eFax: (040) 4279-10055




vergrößern Briefanschreiben

In dem Brief mit der Eingabe muss stehen:

  • Ihr Name,
  • Ihre Adresse,
  • Ihre Frage oder Beschwerde,
  • Ihre Unterschrift.




vergrößern Mehrere Computer, die um eine Erdkugel angeordnete sind. Sie sind mit einem Kabel verbunden.

Im Internet gibt es auch ein Formular für die Eingabe.

 








vergrößern Frau mit erhobenen Zeigefinder in einem roten Dreieck.

Wenn sie sich zum Beispiel über einen Brief von einer Behörde beschweren wollen:

Dann schicken Sie bitte eine Kopie von dem Bescheid mit.

Dann kann der Eingaben-Ausschuss Ihre Beschwerde besser bearbeiten.







vergrößern Mann mit kurzen braunen Haaren, der an einem Tisch sitzt und telefoniert. Vor ihm liegen Zettel und Stift.

Es gibt auch eine Sprech-Stunde vom Eingaben-Ausschuss.

Die Sprech-Stunden stehen auf der Start-Seite von der Bürgerschaft.

Oder Sie können wegen Terminen der Sprech-Stunden beim Eingaben-Dienst anrufen.

Montag bis Donnerstag: 8 bis 15 Uhr

Freitag: 8 bis 14 Uhr

Telefon: (040) 4 28 31-1324

E-Mail: eingabendienste@bk.hamburg.de

Wie arbeitet der Eingaben-Ausschuss?

vergrößern Mehrere Personen die auf Stühlen im Kreis sitzen und sich unterhalten.

Der Eingaben-Ausschuss muss alles bearbeiten.

Der Eingaben-Ausschuss trifft sich jede Woche einmal.

Bei den Sitzungen sind nur die Mitglieder vom Ausschuss und keine Gäste.

Alle im Eingaben-Ausschuss haben Schweige-Pflicht.

Das bedeutet: Sie dürfen nichts weiter sagen.





vergrößern Drei Personen sitzen an einem Tisch. Vor einer Person liegen Zettel. Sie erzählt den anderen etwas.

Die Mitglieder aus dem Eingaben-Ausschuss dürfen anderen Leuten Fragen zur Sache stellen um Infos zu bekommen.

Die Rechte vom Eingaben-Ausschuss sind in einem Gesetz geregelt.

Das Gesetz heißt: Gesetz über den Eingaben-Ausschuss.


Wer leitet die Bürgerschaft?

vergrößern Gruppe mit lächelnden Personen. Einige halten Zettel oder Ordner.

Die Bürgerschaft wird von einem Präsidium geleitet.

Die Leitung vom Präsidium ist die Bürgerschafts-Präsidentin.

Ein Präsidium ist so was ähnliches wie der Vorstand von einem Verein.

Im Präsidium sind die Präsidentin, vier Vize-Präsidentinnen und -Präsidenten und zwei Schrift-Führerinnen.

Die Aufgaben des Präsidiums

Die Präsidentin hat verschiedene Aufgaben.



vergrößern Frau steht vor einem Rednerpult und hält eine Rede.

Zum Beispiel:

  • Sie leitet die Bürgerschafts-Sitzungen.
  • Sie sorgt für das Einhalten aller Regeln.
  • Sie muss alle Abgeordneten gerecht behandeln.
  • Als Vertreterin der Bürgerschaft besucht sie Veranstaltungen.
  • Sie hält Reden als Vertreterin der Bürgerschaft.





vergrößern Frau mit erhobenen Zeigefinder in einem roten Dreieck.

Die Präsidentin ist auch eine Abgeordnete.

Sie darf auch ihre Meinung sagen.

Sie darf auch mit abstimmen.

Dafür muss sie ihren Stuhl als Präsidentin verlassen.

 

Manchmal ist die Präsidentin nicht da.

Dann wird sie von den Vize-Präsidentinnen und Vize-Präsidenten vertreten.

Die Vize-Präsidentinnen und Vize-Präsidenten können die Präsidentin auch sonst bei ihrer Arbeit unterstützen.


 

vergrößern Hand schreibt etwas mit einem Stift auf einen Zettel.

Die Aufgaben von der Schrift-Führerin und dem Schriftführer

Sie haben diese Aufgaben:

  • Sie machen eine Redner-Liste bei den Sitzungen.
  • Sie sammeln Stimm-Zettel ein.
  • Sie werten die Stimm-Zettel aus.


Wer ist jetzt im Präsidium der Bürgerschaft?

Diese Personen sind jetzt im Präsidium der Bürgerschaft:


Präsidentin:  Carola Veit (SPD)
Erste Vizepräsidentin:Mareike Engels (GRÜNE)
Vizepräsident:Frank Schmitt (SPD)
Vizepräsident:André Trepoll (CDU)
Vizepräsident:Deniz Celik (Die LINKE)
Schriftführerin: Güngör Yilmaz (SPD)
Schriftführerin:Rosa Domm (GRÜNE)




Wie können die verschiedenen Fraktionen in der Bürgerschaft besser zusammen arbeiten?

Für die bessere Zusammen-Arbeit in der Bürgerschaft gibt es den Ältesten-Rat.

Im Ältesten-Rat sind:

vergrößern Gruppe mit lächelnden Personen. Einige halten Zettel oder Ordner.

  • Die Bürgerschafts-Präsidentin,
  • die 4 Vize-Präsidentinnen und Präsidenten,
  • erfahrene Abgeordnete aus allen Fraktionen.


Zum Beispiel: Die Vorsitzenden.

Aufgaben vom Ältesten-Rat

vergrößern Flipchart mit der Überschrift

Der Ältesten-Rat wird von der Bürgerschafts-Präsidentin geleitet.

Sie lädt zu den Sitzungen ein.

Der Ältesten-Rat kümmert sich um die Tages-Ordnung für die Bürgerschafts-Sitzungen.

Er soll sich um eine gute Zusammen-Arbeit von allen Fraktionen bemühen.

Darum sind im Ältesten-Rat alle Fraktionen vertreten.

 




vergrößern Gruppe mit lächelnden Personen. Einige halten Zettel oder Ordner.

Der Ältesten-Rat berät die Bürgerschafts-Präsidentin bei Fragen wegen Personal.

Zur Unterstützung der Arbeit der Präsidentin sind ungefähr 100 Menschen angestellt.

Der Ältesten-Rat berät die Bürgerschafts-Präsidentin auch bei Fragen wegen Geld.

Der Ältesten-Rat trifft sich alleine ohne Gäste.            

Bürgerschafts-Wahl: Warum wählen?

vergrößern Hand wirft Zettel in Wahlurne. Daneben ist ein vereinfachter Wahlzettel abgebildet.

Seit 2015 wird die Bürgerschaft für 5 Jahre gewählt.

Die Bürgerschaft soll die Interessen der Hamburgerinnen und Hamburger vertreten.

Die Bürgerschaft wird von den Hamburgerinnen und Hamburgern ab 16 Jahren gewählt.

Mit der Wahl beteiligen sich die Hamburgerinnen und Hamburger an der Entscheidung:



​​​​​​​ vergrößern Vereinfachte Darstellung eines Wahlzettels. Auf diesem sind 4 Personen zu sehen. Bei einer Person ist ein rotes Kreuz gemacht worden.

  • Welche Parteien in die Bürgerschaft kommen,
  • Wie viele Abgeordnete aus den verschiedene Parteien in die Bürgerschaft kommen,
  • Wer die Interessen der Hamburgerinnen und Hamburger vertreten soll.







vergrößern Umriss der Deutschlandkarte die mit der Illustration von vielen verschiedenen Personen gefüllt ist.

So können die Hamburgerinnen und Hamburger mit der Bürgerschafts-Wahl über die Politik in Hamburg mit entscheiden.

Die Bürgerschafts-Wahl ist eine wichtige Möglichkeit der Mit-Bestimmung.

Ein anderes Wort für Mit-Bestimmung ist Partizipation.

Die Bürgerschaft soll die Interessen aller Menschen in Hamburg vertreten.

Darum sollen möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger die Bürgerschaft wählen. 

Wer darf wählen?

vergrößern Buch mit Paragraphen Zeichen auf dem Deckblatt.

Über das Recht zum Wählen gibt es ein Gesetz.

Das Gesetz heißt Wahl-Recht.

Wählen dürfen Hamburgerinnen und Hamburger ab 16 Jahren.






vergrößern Gelbes Mehr-Familienhaus

Sie müssen schon 3 Monate oder länger in Hamburg wohnen. 

Oder sie müssen in Hamburg gemeldet sein.




Alle Wählerinnen und Wähler sind gleich wichtig!

vergrößern Frau mit erhobenen Zeigefinder in einem roten Dreieck.

Für alle gelten beim Wählen die gleichen Regeln.

Die Stimmen von allen Wählerinnen und Wählern sind gleich wichtig.


Selbst über die Wahl entscheiden!

vergrößern Frau mit blonden, mittellangen Haaren, die auf sich selbst zeigt.

Alle dürfen selbst entscheiden

  • Wen sie wählen,
  • Wie sie ihre Stimmen verteilen.






vergrößern Frau mit blonden langen Haaren hält Zeigefinger an Mund.

Alle dürfen ihre Entscheidung wegen der Wahl für sich behalten.

Die Wahl ist geheim.

Darum gibt es bei der Wahl Wahl-Kabinen.

Wahl-Kabinen sind wie kleine Räume.

In der Wahl-Kabine kann eine Person alleine in Ruhe wählen.

Wer kann gewählt werden?

vergrößern Umriss der Deutschlandkarte die mit der Illustration von vielen verschiedenen Personen gefüllt ist.

Parteien können gewählt werden.

Gruppen mit gleichen Interessen können gewählt werden.

Für die Wahl kann man Vorschläge machen.

Alle, die wählen dürfen, können für die Wahl vorgeschlagen werden.






vergrößern Hand schreibt etwas mit einem Stift auf einen Zettel.

Jede Gruppe und einzelne Personen brauchen 100 Unterschriften um auf die Liste von einem Wahl-Kreis zu kommen.

Jede Gruppe und einzelne Personen brauchen 1000 Unterschriften um auf die Wahl-Liste von ganz Hamburg zu kommen.






vergrößern Zettel mit den Nummer 1., 2. und 3. untereinander geschrieben. Hinter den Nummern stehen vereinfacht dargestellte Wörter.

Diese Liste heißt Landes-Liste.

Die Unterschriften für die Vorschläge haben nichts mit der späteren Bürgerschafts-Wahl zu tun!

 






vergrößern Eine Frau im Hosenanzug sitzt an einem Schreibtisch mit Laptop, Heft und Telefon.

Die Vorschläge für die Wahl von Personen oder Gruppen bekommt die Wahl-Leitung.





 




vergrößern Frau mit erhobenen Zeigefinder in einem roten Dreieck.

Diese Sachen braucht die Wahl-Leitung von den einzelnen Bewerberinnen und Bewerbern für die Wahl:

  • Name
  • Wann die Person geboren ist
  • Wo die Person geboren ist
  • Adresse
  • Beruf
  • Die Person muss damit einverstanden sein auf der Wahl-Liste zu stehen.




vergrößern Computer mit Tastatur und Maus

Wer auf die Liste kommt, entscheidet der Wahl-Ausschuss.

Mehr Infos gibt es auf der Internet-Seite vom Wahl-Leiter.

Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.