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Umfrage: So vielfältig ist die Bürgerschaft

20. Juli 2026 Hamburgische Bürgerschaft erhebt erstmals unter ihren Abgeordneten Angaben zum Migrationshintergrund

Von den 121 Mitgliedern der Bürgerschaft beteiligten sich 102 an der Umfrage. 29 der teilnehmenden Abgeordneten gaben an, einen Migrationshintergrund zu haben, 73 verneinten dies. Als Migrationshintergrund wurde dabei definiert, dass die Abgeordneten selbst oder mindestens ein Elternteil mit einer anderen Staatsangehörigkeit als der deutschen geboren wurden.

Die freiwilligen Angaben spiegeln die vielfältigen Migrationsgeschichten der Politiker:innen wider: Die familiären Verbindungen reichen unter anderem in die Türkei, nach Polen, Brasilien, Iran, Afghanistan oder Ghana.

Damit liegt der Anteil der Abgeordneten mit Migrationshintergrund bei rund 28 Prozent der Teilnehmenden. Zum Vergleich: Nach aktuellen Zahlen des Statistikamts Nord haben rund 42 Prozent Bevölkerung Hamburgs einen Migrationshintergrund. Zu beachten: Die Bevölkerungsstatistik erfasst auch Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, die dauerhaft in Hamburg leben, jedoch nicht wahlberechtigt sind – darunter auch Kinder. In die Bürgerschaft können hingegen nur Personen über 18 mit deutscher Staatsangehörigkeit gewählt werden.

Kontakt:

Pressestelle der Hamburgischen Bürgerschaft

Saskia Patermann