Preis für HanseEssay im Rathaus verliehen

Studierende der Rechts- und Politikwissenschaften waren aufgerufen, ein Essay zum Thema „Bürgerrechte in und nach der Pandemie“ zu schreiben

Der verfassungsrechtliche Essaywettbewerb fand zum zweiten Mal statt und wurde gemeinsam vom Hamburgischen Verfassungsgericht, der Bucerius Law School sowie der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg ausgerichtet. Nach der Premiere 2019 waren diesmal die Studierenden der Rechts- und Politikwissenschaften aus dem gesamten Bundesgebiet dazu aufgerufen, sich beim „HanseEssay“ mit dem Thema „Bürgerrechte in und nach der Pandemie“ zu beschäftigen. 

Maßgeblich beteiligt an Organisation und Durchführung des Wettbewerbes waren, neben der Präsidentin des Hamburgischen Verfassungsgerichts Birgit Voßkühler, auch Prof. Dr. Markus Kotzur von der Universität Hamburg sowie Prof. Dr. Jörn Axel Kämmerer von der Bucerius Law School. Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit lud als Schirmherrin des HanseEssay zur feierlichen Preisverleihung in den Festsaal des Rathauses.


Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit: „Die Corona-Pandemie hat uns allen viel abverlangt und einige Grundrechtseinschränkungen notwendig gemacht. Kein Politiker, keine Politikerin plädiert leichtfertig für solch weitreichende Entscheidungen, deshalb war auch für die Parlamente die Corona-Krise eine große Herausforderung. Es ist gut, dass Politik und Rechtswissenschaft diese Zeit gemeinsam aufarbeiten. Mit dem Wettbewerb HanseEssay leisten die Studierenden einen wichtigen Beitrag zu dieser nun notwendigen verfassungsrechtlichen Debatte. Ich freue mich, dass so viele tolle Arbeiten eingereicht wurden, denn auch die Studierenden hatten unter zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie zu leiden. Das beweist ein großartiges Engagement!“


Präsidentin des Hamburgischen Verfassungsgerichtes Birgit Voßkühler: "Der HanseEssay-Wettbewerb bringt Studierende mit denjenigen in Kontakt, die sich in ihrem beruflichen Alltag mit Verfassungsrecht beschäftigen. Ein solcher Austausch ist für alle Beteiligten gewinnbringend: Den Studierenden wird außerhalb des Universitätsbetriebs die praktische Bedeutung des Verfassungsrechts vor Augen geführt. Die Berufspraktiker erfahren, wie originell und innovativ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf verfassungsrechtliche Fragestellungen schauen. Das ist bei dem diesjährigen, nach wie vor hochaktuellen Thema „Bürgerrechte in und nach der Pandemie“ besonders spannend."

Eine Jury aus renommierten Juristinnen und Juristen aus der Hamburger Justiz, Rechtsanwaltschaftsowie Wissenschaft wählte unter zahlreichen eingereichten Texten die besten Essays aus.

Der erste Platz ging an Tristan Wißgott von der Universität Göttingen. Zweiter wurde Manuel Beh von der Universität Trier. Den dritten Platz teilen sich Cora Pfeiffer von der Bucerius Law School sowie Benjamin Poliak von der Ruhr-Universität Bochum.


Die Siegerinnen und Sieger wurden heute im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung im Hamburger Rathaus ausgezeichnet. Sie erhalten, neben den vom Hamburgischen Notarverein und vom Hamburgischen Anwaltverein gestifteten Geldpreisen, die Möglichkeit, ihre Beiträge im Magazin „Einspruch“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu veröffentlichen.


Kontakt: Barbara Ketelhut, Pressesprecherin der Hamburgischen Bürgerschaft
Rückfragen unter Tel.: 
0 40/4 28 31 – 24 24 oder per E-Mail: barbara.ketelhut@bk.hamburg.de