Präsidentin Carola Veit begrüßt 600 Studierende zum UN-Planspiel im Rathaus

Präsidentin Carola Veit hat die 19. Ausgabe des Planspiels „Hamburg Model United Nations“ (HamMUN) im Rathaus eröffnet. Die Konferenz ist eine Simulation der Vereinten Nationen, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Mitgliedsstaaten repräsentieren. Sie schlüpfen in die Rollen von Diplomatinnen und Diplomaten, diskutieren weltpolitische Themen und stimmen über Resolutionen ab.


„In den kommenden Tagen geht es um die Fragen, wie man Mehrheiten organisiert und die besten Lösungen für globale Probleme finden kann. Und Sie werden erfahren, wie einfach oder schwer diese politischen Diskussionen sein können“, sagte Präsidentin Veit vor 600 Studentinnen und Studenten aus aller Welt bei der Begrüßung im Großen Festsaal. Sie betonte, dass „ein verantwortungsvoller Umgang mit den Sorgen und Nöten, den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen und zum Wohle des Gemeinwesens“ die politische Arbeit auszeichne – sowohl in der Hamburgischen Bürgerschaft als auch bei den Vereinten Nationen in New York.


US-Generalkonsul Richard Yoneoka erklärte in seinem Grußwort, dass er zu Schulzeiten selbst Teilnehmer eines „Model United Nations“-Planspiels gewesen sei. „Das hat mich inspiriert. Ich wäre heute nicht hier, wenn ich nicht an diesem Programm teilgenommen hätte“, sagte Yoneoka. Er betonte, dass Zuhören eine der wichtigsten Eigenschaften für Diplomaten sei. Nur auf diese Weise könne man jede Position nachvollziehen.


Noch bis Sonntag werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in unterschiedlichen Arbeitsgruppen diskutieren. Die Hälfte von ihnen ist aus dem Ausland nach Hamburg gereist. Insgesamt sind 52 Nationen auf der Konferenz vertreten.

 

Foto v.l.: Erik Buhmann (HamMUN-Generalsekretär), Präsidentin Carola Veit, Richard Yoneoka (US-Generalkonsul in Hamburg) und Peer Johannes Vogler (HamMUN-Generaldirektor).