Planspiel: 60 Schülerinnen und Schüler befassen sich mit dem Schutz der Meere

Präsidentin Carola Veit hat rund 60 Jugendliche zum Politik- und Wissenschaftsplanspiel „Pimp My Ocean!“ ins Rathaus eingeladen. An zwei Tagen befassen sich Schülerinnen und Schüler aus den Studienstufen der Stadtteilschule Süderelbe und der Max-Brauer-Schule sowie der 9. Klasse der Sankt-Ansgar-Schule mit dem Schutz der Meere. „Politische Entscheidungen werden immer komplexer. Deshalb kommt auf die Wissenschaft eine zentrale Rolle zu. Zum Beispiel, wenn es um umweltpolitische Belange geht“, so Präsidentin Veit.

 

Bei „Pimp My Ocean!“ handelt es sich um ein neues Format der politischen Bildung. Seit Montag beschäftigen sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehreren Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Im konkreten Fall sind das Bildung, Tourismus und Lebensraum, Wirtschaft und Handel, Ernährung und Rohstoffe sowie Umweltschutz und Klima. Dabei werden sie unterstützt von Expertinnen und Experten aus Umwelt- und Wirtschaftsverbänden, Forschungsinstituten sowie Unternehmen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in ihren Gruppen Forderungen, mit denen aus ihrer Sicht der Schutz der Meere gelingen kann.

 

Am zweiten Tag der Veranstaltung bekommen die Gruppen Unterstützung unter anderem von Mitgliedern des Umwelt- und Energieausschusses der Bürgerschaft, die Tipps zur Arbeit in den Gremien geben. Mit dabei sind Dr. Monika Schaal (SPD-Fraktion), Stephan Gamm (CDU-Fraktion), Ulrike Sparr (GRÜNEN-Fraktion), Stephan Jersch (Fraktion DIE LINKE) und Prof. Dr. Jörn Kruse (AfD-Fraktion). Im Anschluss wird auf der großen Sitzung des Wissenschaftsparlaments unter der Leitung von Michael Kruse (FDP-Fraktion) über Anträge debattiert und schließlich abgestimmt.

 

Darüber hinaus machen die Jugendlichen nicht nur Politik. Ein Teil von ihnen übernimmt in Presseteams auch die Berichterstattung. Ihre Reportagen über die Arbeit in dem Politik- und Wissenschaftsplanspiel erscheinen im Anschluss in einem gedruckten Magazin und als Film. „Pimp My Ocean!“ findet in diesem Jahr in sechs Städten statt und erreicht rund 480 Schülerinnen und Schüler. Das Projekt des Vereins „Politik zum Anfassen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.