27. August 2026
Wie kann Demokratie im Unterricht vermittelt und für junge Menschen erfahrbar gemacht werden? Darüber haben Lehrkräfte der Fächer Geschichte und Politik – Gesellschaft – Wirtschaft (PGW) sowie für den Lernbereich Gesellschaft bei der Politiklehrer:innen-Tagung „Demokratie in Hamburg – Geschichte und Gegenwart“ im Hamburger Rathaus diskutiert.
Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit eröffnete die Fachtagung mit einem Grußwort und moderierte anschließend das Podiumsgespräch zur demokratischen Bildung. Gemeinsam mit Dr. Anna von Villiez, der Beauftragten für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus in Hamburg und Anna Smitderk, Projektleitung von Soorum (Magnus-Hirschfeld-Centrum) standen dabei aktuelle Herausforderungen für die Demokratie im Mittelpunkt. Diskutiert wurde unter anderem darüber, wie Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen von Diskriminierung in der Bildungsarbeit thematisiert und demokratische Werte vermittelt werden können.
„Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre eigene Geschichte kennen, politische Zusammenhänge erkennen und den Mut haben, sich einzumischen. Schule ist deshalb ein zentraler Ort demokratischer Bildung“, sagt Bürgerschaftspräsidentin Veit. „Mit der Fachtagung wollen wir Lehrkräfte zusammenbringen, den Austausch fördern und gemeinsam darüber sprechen, wie Demokratie im Unterricht vermittelt und erlebbar werden kann. In Zeiten von Fake News, von Polarisierung und Radikalisierung kommt der Tagung der Politiklehrer:innen höchste Bedeutung zu.“
Praxisimpulse für den Unterricht
Im Anschluss an die Eröffnung ging es für die Teilnehmer:innen in Workshops mit unterschiedlichen Themen des Geschichts- und Politikunterrichts: von Weltpolitik und mehrsprachigen Quellen über die politische Bildung an Hamburger Berufsschulen und Handlungsstrategien für Lehrkräfte bis zum Nahostkonflikt, Hamburgs politischem System und der postkolonialen Erinnerungskultur.
Die Tagung „Demokratie in Hamburg – Geschichte und Gegenwart“ wurde von der Hamburgischen Bürgerschaft gemeinsam mit dem Fachverband Geschichte und Politik Hamburg (DVPB/VGD) veranstaltet. Sie richtete sich an Lehrkräfte der Fächer Geschichte und PGW sowie des Lernbereichs Gesellschaft und an Studierende entsprechender Fachrichtungen.
Bildergalerie
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Bürgerschaftspräsidentin Veit betont in ihrer Begrüßungsrede den Wert von Geschichte für demokratische Bildung.
Dr. Anna von Villiez, die Beauftragte für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus in Hamburg plädiert dafür, mit der jüdischen Gemeinschaft auch über Themen jenseits des Holocausts ins Gespräch zu kommen.
Anna Smitderk, Projektleiterin von Soorum am Magnus-Hirschfeld-Centrum, spricht darüber, wie Lehrer*innen aktiv einen sicheren Raum für ihre Schüler*innen schaffen können.
Zahlreiche Lehrer*innen nahmen im Anschluss an das Podiumsgespräch an Workshops zu unterschiedlichen Themen des Geschichts- und Politikunterrichts teil.
Dr. Anna von Villiez, die Beauftragte für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus in Hamburg plädiert dafür, mit der jüdischen Gemeinschaft auch über Themen jenseits des Holocausts ins Gespräch zu kommen.
Anna Smitderk, Projektleiterin von Soorum am Magnus-Hirschfeld-Centrum, spricht darüber, wie Lehrer*innen aktiv einen sicheren Raum für ihre Schüler*innen schaffen können.
Zahlreiche Lehrer*innen nahmen im Anschluss an das Podiumsgespräch an Workshops zu unterschiedlichen Themen des Geschichts- und Politikunterrichts teil.