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Bürgerschaft spiegelt Hamburgs Vielfalt

Grafik von zwei Kreisdiagrammen der Migrationsumfrage. 28 Prozent der Abgeordneten haben einen Migrationshintergrund vs. 42 Prozent der Hamburger.
© Hamburgische Bürgerschaft Rund 28 Prozent der Hamburger Abgeordneten besitzen einen Migrationshintergrund.
20. Juli 2026 Bereits in ihrer Antrittsrede wies Präsidentin Carola Veit darauf hin, dass nicht nur der Frauenanteil in dieser Wahlperiode mit 48,8 Prozent annähernd die Gesellschaft abbildet: „Wir freuen uns über die Vielfalt in unserem Plenarsaal! Dieses Parlament ist auf dem Weg, so bunt zu werden, wie unsere Stadt, und das ist gut so.“

Vielfältige Migrationsgeschichten

Die freiwilligen Angaben zeigen die unterschiedlichen Migrationsgeschichten und familiären Hintergründe der Politiker:innen – ob in der Türkei, Polen, Brasilien, Iran, Afghanistan oder Ghana. Als Migrationshintergrund wurde dabei definiert, dass die Abgeordneten selbst oder mindestens ein Elternteil mit einer anderen Staatsangehörigkeit als der deutschen geboren wurden. Für die Wahl in das Parlament wird eine deutsche Staatsangehörigkeit vorausgesetzt. 

Der Anteil der Abgeordneten mit Migrationshintergrund liegt demnach bei rund 28 Prozent. Zum Vergleich: Nach aktuellen Zahlen des Statistikamts Nord haben rund 42 Prozent der Hamburger Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in dieser Bevölkerungsstatistik auch Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit erfasst werden, die dauerhaft in Hamburg leben, jedoch nicht wahlberechtigt sind - darunter auch Kinder. Mehr als ein Viertel der Menschen, die in Deutschland leben, haben einen Migrationshintergrund, von ihnen sind ein Drittel Deutsche.