Die Präsident:innen der deutschen Landesparlamente haben bei ihrer Konferenz im saarländischen Perl über aktuelle Herausforderungen für den parlamentarischen Betrieb beraten. Im Mittelpunkt standen Fragen der Arbeitsfähigkeit und Sicherheit der Parlamente, Änderungen von Geschäftsordnungen, der Umgang mit Künstlicher Intelligenz sowie Rechte und Arbeitsbedingungen von Abgeordneten.
Die Konferenz bot den Parlamentsleitungen Gelegenheit zum überregionalen Austausch über aktuelle Entwicklungen in den Landesparlamenten. Diskutiert wurden unter anderem praktische Erfahrungen aus der parlamentarischen Arbeit, Fragen zur Organisation des Parlamentsbetriebs sowie mögliche Anpassungen parlamentarischer Verfahren und Ordnungsmaßnahmen.
Hamburgs Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit betonte die Bedeutung des engen Austauschs der Parlamente: „Unsere Parlamente leben vom regelmäßigen Austausch über Ländergrenzen hinweg. Gerade das Gespräch mit erfahrenen Kolleg:innen aus den Landesparlamenten ist wertvoll, um voneinander zu lernen, gemeinsame Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und die parlamentarische Arbeit weiter zu stärken.“
Die Landtagspräsident:innen-Konferenz (LPK) ist das zentrale Forum für die Zusammenarbeit der deutschen Landesparlamente. Sie dient dem Austausch über politische, organisatorische und parlamentarische Fragestellungen und stärkt den föderalen Zusammenhalt. Der Vorsitz der Konferenz wechselt jährlich zwischen den Bundesländern. Zum Abschluss der diesjährigen Tagung übergab die Präsidentin des Saarländischen Landtags, Heike Winzent, den Vorsitz an die Präsidentin des Niedersächsischen Landtags, Hanna Naber.