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Flagge zeigen gegen Diskriminierung

Mehrere Personen auf dem Rathausbalkon hissen eine bunte Flagge, die durch den Wind aufgebläht wird, die Personen schauen nach rechts zur Flagge wie sie über dem Rathausmarkt weht
© Hamburgische Bürgerschaft/Michael Zapf Präsidentin Carola Veit hisst mit Vertreter:innen der Community die Intersex Inclusive Progress Pride Flag am Rathaus.
17. Mai 2026 Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit betonte: „Vielfalt gehört zu Hamburg und ist ein unverzichtbarer Teil unserer demokratischen Gesellschaft. Gerade in Zeiten, in denen queerfeindliche Anfeindungen und Übergriffe zunehmen, ist es wichtig, Haltung zu zeigen und Solidarität sichtbar zu machen.“

Einsatz für Teilhabe und Akzeptanz queerer Menschen

Die Hamburgische Bürgerschaft steht seit vielen Jahren im engen Austausch mit queeren Initiativen und setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe, Akzeptanz und den Schutz vor Diskriminierung ein.

Mit dem Hissen der Flagge bekennt sich das Landesparlament zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität frei und sicher leben können.

Hintergrund 

Der IDAHOBIT erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich – also nicht mehr als Krankheit definierte. Der Aktionstag macht zugleich auf die weiterhin bestehende Diskriminierung und Gewalt aufmerksam, die viele queere Menschen weltweit und auch in Deutschland erleben.

Seit 2007 wird die Regenbogenflagge jährlich aus Anlass des CSD am Rathaus gehisst. Sie gilt als das Symbol der Solidarität mit Lesben und Schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen. Auch zahlreiche Privatpersonen, Einrichtungen und Unternehmen beteiligen sich an der Aktion „Hamburg zeigt Flagge“ und solidarisieren sich mit bunten Flaggen in allen Ecken der Stadt mit der LGBTIQ*-Community. Erstmalig wurde nun auch die Intersex Inclusive Progress Pride Flag gehisst.