Einsatz für Teilhabe und Akzeptanz queerer Menschen
Die Hamburgische Bürgerschaft steht seit vielen Jahren im engen Austausch mit queeren Initiativen und setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe, Akzeptanz und den Schutz vor Diskriminierung ein.
Mit dem Hissen der Flagge bekennt sich das Landesparlament zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität frei und sicher leben können.
Hintergrund
Der IDAHOBIT erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich – also nicht mehr als Krankheit definierte. Der Aktionstag macht zugleich auf die weiterhin bestehende Diskriminierung und Gewalt aufmerksam, die viele queere Menschen weltweit und auch in Deutschland erleben.
Seit 2007 wird die Regenbogenflagge jährlich aus Anlass des CSD am Rathaus gehisst. Sie gilt als das Symbol der Solidarität mit Lesben und Schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen. Auch zahlreiche Privatpersonen, Einrichtungen und Unternehmen beteiligen sich an der Aktion „Hamburg zeigt Flagge“ und solidarisieren sich mit bunten Flaggen in allen Ecken der Stadt mit der LGBTIQ*-Community. Erstmalig wurde nun auch die Intersex Inclusive Progress Pride Flag gehisst.