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Hamburg: Gedenken an vier Jahre Krieg in der Ukraine

Gedenken an vier Jahre Krieg in der Ukraine
© Hamburgische Bürgerschaft/Constanze Schneider Kranzniederlegung zum Gedenken an vier Jahre Krieg in der Ukraine (von links nach rechts: Vizepräsident Frank Schmitt, Innensenator Andy Grote und Generalkonsulin der Ukraine Dr. Iryna Tybinka)
24. Februar 2026 Bürgerschaft und Senat haben am Montag zusammen mit dem Generalkonsulat der Ukraine der Opfer des russischen Angriffskrieges gedacht. Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine jährt sich heute zum vierten Mal.

Vizepräsident Frank Schmitt und Innensenator Andy Grote haben gemeinsam mit der Generalkonsulin der Ukraine, Dr. Iryna Tybinka, der Verstorbenen, Verletzten und Vertriebenen des Ukraine-Kriegs gedacht. Sie legten Kränze an der Ernst-Barlach-Stele nieder. Anschließend sprachen Innensenator Grote und Generalkonsulin Tybinka in der Rathausdiele Gedenkworte. An der Gedenkzeremonie nahmen auch Vizepräsidentin Mareike Engels sowie Abgeordnete der Bürgerschaft teil – darunter Dirk Kienscherf (SPD), Dr. Anke Frieling (CDU), Sina Imhof und Michael Gwodsz (Grüne), David Stoop und Xenija Melnik (Die Linke).

Zehntausende Tote und Millionen Geflüchtete

Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) starben allein im vergangenen Jahr mindestens  2.514 ukrainische Zivilist:innen, 12.142 wurden verletzt. Seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges im Februar 2022 hat die UN Human Rights Monitoring Mission in Ukraine mehr als 15.000 getötete und über 41.000 verletzte Zivilist:innen dokumentiert. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, da die UN aus den russisch besetzten Gebieten keine verlässlichen Zahlen nennen können. Über die Zahl der gefallenen Soldat:innen machen weder die Ukraine noch Russland Angaben.

Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Angriffskrieg, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen schätzt die Zahl der seit Kriegsbeginn ins Ausland geflohenen Ukrainer:innen auf rund 5,7 Millionen. In Hamburg leben aktuell etwa 36.250 Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind.