
Städtepartnerschaft: Besuch des Bürgermeisters von Dar es Salaam
14.06.2013 - Städtepartnerschaft konkret: Abfallbeseitigung, Kooperationsprojekte der Feuerwehren und Häfen sowie zahlreiche andere Themen kamen beim heutigen Besuch des Bürgermeisters der tansanischen Partnerstadt Dar es Salaam zur Sprache. Dr. Didas Massaburi wurde bei seinem ersten Besuch in Hamburg von Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und den Abgeordneten Jens Kerstan und Sabine Steppat im Rathaus empfangen. Begleitet wurde Massaburi von Stadtdirektor Wilson Mbonea Kabwe, Stadtplaner Philip Homel Mwakyusa und Gaston Makwembe, dem Koordinator der Städtepartnerschaft in Dar es Salaam.
Vizepräsidentin Duden eröffnete das 28. Stuttgarter Weindorf
12.06.2013 - Die Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Barbara Duden (Foto: rechts), eröffnete heute gemeinsam mit dem Bürgermeister von Stuttgart, Dr. Martin Schairer (Mitte), das 28. Stuttgarter Weindorf auf dem Hamburger Rathausmarkt. Anschließend überreichte Weinbaumeister Fritz Currle (links) den frisch abgefüllten „Hamburger Stintfang Weinbrand“. Diese Spezialität ist ein Geschenk der Wirte des Stuttgarter Weindorfes, die alljährlich im Sommer auf dem Rathausmarkt zu Gast sind. Die Trauben des Weinbrands wachsen am Stintfang auf dem Weinberg der Bürgerschaft bei den St. Pauli-Landungsbrücken. Die Flaschen sind unverkäuflich und werden nur an Staatsgäste der Bürgerschaft oder zu besonderen Anlässen verschenkt.
Präsidentenkonferenz: Gemeinsame Erklärung verabschiedet
11.06.2013 - Bei Ihrer Jahrestagung 2013 haben sich die Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landtage sowie des Landtags von Südtirol (Foto) heute auf eine gemeinsame Erklärung zum Thema „Parlamentarismus und Bürgerbeteiligung in der modernen Informationsgesellschaft“ verständigt. Bei der Konferenz im niederösterreichischen Krems war die Freie und Hansestadt Hamburg durch die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, vertreten. Die „Kremser Erklärung“ im Wortlaut finden Sie hier.
Bürgerschaft und Senat trauern um Peter Schulz
03.06.2013 - Heute fand in der Hauptkirche St. Katharinen die Trauerfeier für den ehemaligen Präsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft und Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Schulz, statt. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit, Bürgermeister Olaf Scholz, Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt und Prof. Dr. Ingo Richter hielten bewegende Ansprachen. Anschließend fand für die Trauergemeinde ein Empfang im Hamburger Rathaus statt. Peter Schulz, der als einziger Politiker die beiden höchsten Staatsämter Hamburgs innehatte, war am 17.05.2013 im Alter von 83 Jahren verstorben. Von 1971 bis 1974 war Schulz der bis dahin jüngste Erste Bürgermeister Hamburgs seit 1678. Zuvor war er bereits als Präses der Justizbehörde und später der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung tätig gewesen. Von 1978 bis 1986 hat Peter Schulz als Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft die Geschicke der Stadt geprägt. Im Jahr 1990 wurde Herr Schulz für seine bleibenden Verdienste um die Freie und Hansestadt Hamburg mit der Bürgermeister-Stolten-Medaille geehrt. (Foto: dpa)
„Deutsch-türkische Sicherheitspartnerschaft“ heute Thema im Rathaus
30.05.2013 - Gemeinsam mit der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. begrüßte heute Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit ca. 200 Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer Diskussionsveranstaltung rund um das Thema „Deutsch-türkische Sicherheitspartnerschaft“ im Festsaal des Rathauses. Nach den Reden von Parlamentspräsidentin Veit und des Botschafters der Republik Türkei, S.E. Hüseyin Avni Karslɩoğlu (Mitte), diskutieren auf dem Podium der Botschafter und der stellvertretende Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, Flottillenadmiral Karsten Schneider, moderiert von Johannes Kahrs, Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Anschluss des Gesprächs wurde das Podium zur Diskussion mit den Zuhörerinnen und Zuhörern geöffnet.
Japanische Kirschblütenkönigin zu Gast im Hamburger Rathaus
22.05.2013 – Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, hat heute die 24. japanische Kirschblütenkönigin Chiori Kobayashi (Foto: Mitte) im Hamburger Rathaus empfangen. Nach einem Gespräch trug sich die 20 Jahre alte Studentin in das Gästebuch der Bürgerschaft ein. Die Kirschblütenkönigin ist seit Freitag anlässlich des Kirschblütenfestes in der Hansestadt zu Gast. Bei ihrem Besuch im Rathaus wurde Kobayashi von der Hamburger Kirschblütenprinzessin Miriam Rossmann (22, Beamtin; Zweite v. re.) begleitet, die als Austauschschülerin ein Jahr lang bei japanischen Familien in Fukuoka auf der südlichsten Insel Kyushu lebte und seither der japanischen Sprache kundig ist.
Peter Schulz im Alter von 83 Jahren gestorben
17.05.2013 - Im Alter von 83 Jahren ist heute Morgen der ehemalige Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft und Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Schulz, verstorben. Als einziger Politiker hatte Schulz die beiden höchsten Staatsämter Hamburgs inne. Von 1971 bis 1974 war Schulz der bis dahin jüngste Erste Bürgermeister Hamburgs seit 1678. Zuvor war er bereits als Präses der Justizbehörde und später der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung tätig gewesen. Von 1978 bis 1986 hat Peter Schulz als Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft die Geschicke der Stadt geprägt. Im Jahr 1990 wurde Herr Schulz für seine bleibenden Verdienste um die Freie und Hansestadt Hamburg mit der Bürgermeister-Stolten-Medaille geehrt.
In einem Nachruf würdigte die Präsidentin der Bürgerschaft, Carola Veit, den Verstobenen als einzigartigen Menschen und herausragenden Politiker:
„Über viele Jahrzehnte hat sich Peter Schulz in den Dienst der Politik gestellt. Als Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft konnte er sich über alle Parteigrenzen hinweg Respekt und Anerkennung erwerben. Er war für mich als Mensch und Politiker immer ein geschätzter Ratgeber. Unser Landesparlament wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren,“ sagte Carola Veit.
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz erklärte zum Ableben des ehemaligen Ersten Bürgermeisters:
„Peter Schulz war ein Anwalt Hamburgs und ein nüchtern-hanseatischer Politiker. Hamburg verliert mit ihm einen Ersten Bürgermeister und Präsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft, der sich zeitlebens dem Prinzip der sozialen Demokratie verpflichtet gefühlt hat. Peter Schulz hat sich um Hamburg verdient gemacht. Er war Präses der neu geschaffenen Justizbehörde, Senator für Schule, Jugend und Berufsbildung und Zweiter Bürgermeister, Erster Bürgermeister und Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft. In all diesen Funktionen und Ämtern hat Peter Schulz die Politik und die Entwicklung der Stadt Hamburg mitbestimmt und gestaltet. Als Präsident des Senats hat er unter Beweis gestellt, dass nüchterner Pragmatismus und anspruchsvoller Gestaltungswille keine Gegensätze sind, sondern Triebfedern für politisches Handeln im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sein können. Peter Schulz trat im Jahr 1971 im Alter von nur 41 Jahren die Nachfolge Herbert Weichmanns als Erster Bürgermeister – als jüngster Amtsinhaber seit 1678 - an. Peter Schulz war stets ein freundlicher und zugewandter Mann, ein Menschenfreund, den Mitstreiter wie Kontrahenten immer als Persönlichkeit mit hoher moralischer Integrität geschätzt haben und der zuhören konnte. Peter Schulz wird uns fehlen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“
Zum Gedenken an den Verstorbenen wurden die Flaggen am Hamburger Rathaus heute Mittag mit einem Trauerflor versehen. Ab 17.30 Uhr liegt in der Diele des Hamburger Rathauses ein Kondolenzbuch aus, in das sich die Präsidentin der Bürgerschaft und der Erste Bürgermeister als Erste eingetragen haben. (Foto: dpa)
Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in Hamburg
26.04.2013 - Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, begrüßte heute Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt am Hamburger Flughafen. Der Bundespräsident kam zum offiziellen Antrittsbesuch nach Hamburg. Er verbrachte den ganzen Tag hier und machte sich einen Eindruck von der Hansestadt. Gemeinsam besichtigten die Präsidentin und ihre Gäste zunächst die Wartungshalle der Lufthansa Technik und nahmen anschließend zusammen mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz an der Eröffnungsfeier der Internationalen Gartenschau in Wilhelmsburg teil.
Nach einem Besuch der Seemannsmission Hamburg-Altona besuchte der Bundespräsident und Frau Schadt am Nachmittag das Rathaus. Dort empfing sie die Bürgerschaftspräsidentin, weitere Präsidiumsmitglieder und die Vorsitzenden der Fraktionen der Bürgerschaft zu einem Gespräch. Anschließend trug sich der Bundespräsident in das Gästebuch der Bürgerschaft ein.
Am Abend stand noch ein Empfang mit Mitgliedern des Senats und der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt auf dem Programm.
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Präsidium putzt Stolpersteine vor dem Rathaus
24.04.2013 - Das Präsidium der Hamburgischen Bürgerschaft griff heute zum Putzlappen: Vor dem Hauptportal des Rathauses polierten Präsidentin Carola Veit, der Erste Vizepräsident Frank Schira, die Vizepräsidentinnen Barbara Duden und Kersten Artus sowie Vizepräsident Dr. Wieland Schinnenburg gemeinsam 20 Stolpersteine. Die Messingsteine, die im vergangenen Jahr vor dem Rathaus verlegt wurden, erinnern an die 20 Mitglieder der Bürgerschaft, die von 1931 bis 1945 Opfer totalitärer Gewalt in Deutschland wurden.
Das Präsidium beteiligte sich an einer Aktion, die alle Hamburgerinnen und Hamburger dazu aufruft, sich am Frühjahrsputz für die Hamburger Stolpersteine zu beteiligen. Fast 4.400 dieser Miniatur-Denkmäler des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnern auf den Bürgersteigen der Hansestadt an Menschen, die in Hamburg gelebt haben und Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind. Aus Anlass des „Yom HaShoah“, an dem in vielen Teilen der Welt der jüdischen Opfer des Holocaust gedacht wird, laden die Initiatoren des Projektes in Hamburg die Bevölkerung dazu ein, die Stolpersteine in ihrer Nachbarschaft in der Zeit vom 15. April bis 1. Mai 2013 zu reinigen.
Tipps zum Frühjahrsputz und nähere Informationen zu den Stolpersteinen können die Hamburgerinnen und Hamburger der Seite http://www.stolpersteine-hamburg.de entnehmen.
Feierstunde zum 150. Todestag von Gabriel Riesser
22.04.2013 - Aus Anlass des 150. Todestages von Gabriel Riesser lud Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, heute zu einer Feierstunde ins Rathaus. Riesser gilt als bedeutendster jüdischer Emanzipationskämpfer des 19. Jahrhunderts. „Die Freiheit endet dort, wo sie zur Unterdrückung anderer führt“, gab er stets als sein Leitmotiv an. Riesser wurde 1806 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaft, war zeitweise als freier Publizist tätig und wurde 1840 – nachdem ihm die Zulassung zur Advokatur wegen seines jüdischen Glaubens versagt worden war – Notar in Hamburg. In seinen späten Lebensjahren war Gabriel Riesser Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und zeitweise auch Vizepräsident. 1860 wurde er als erster Jude in Deutschland zum Richter am Hamburgischen Obergericht ernannt, einem Vorgänger des heutigen Oberlandesgerichts.
Die Feierstunde wurde von der Bürgerschaft in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Richterverein und dem Notariat Ballindamm, der Sozietät, in der Gabriel Riesser einst tätig war, veranstaltet.
Neben Grußworten der Präsidentin der Bürgerschaft, der Präsidentin des Oberlandesgerichts, Erika Andreß, und des Vorsitzenden des Hamburgischen Richtervereins, Dr. Marc Tully, wurde Gabriel Riesser in Festreden von Prof. Dr. Peter Rawert vom Notariat Ballindamm und von Staatssekretärin a.D. Karin Wiedemann gewürdigt.
Landesfinale von „Jugend debattiert“ im Hamburger Rathaus
16.04.2013 - Heute lud die Hamburgische Bürgerschaft im Rahmen des Landesfinales von „Jugend debattiert“ zum Debattenwettstreit in den Großen Festsaal des Hamburger Rathauses ein. Das Finale unter der Schirmherrschaft von Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit bestand aus zwei Debatten. Zuerst traten die Finalistinnen und Finalisten der Klassen 8 bis 10 gegeneinander an, anschließend die der Klassen 11 bis 13. Nach jeder Debatte fand eine öffentliche Bewertung durch die jeweilige Jury statt. Die besten vier Rednerinnen und Redner reisen nun zum Bundesfinale nach Berlin. Die Gewinner (Foto: sitzend v.l.n.r.) Tristan Dück (17 Jahre / Christianeum), Torge Urbanski (15 / Albrecht-Thaer-Gymnasium), Ariatani Wolff (14 / Matthias-Claudius-Gymnasium) und Malte Seibt (17 / Friedrich-Ebert-Gymnasium) erhielten ihre Urkunden von (obere Reihe v.l.n.r.) Senator Ties Rabe, dem Landesbeauftragen Karlheinz Goetsch, Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und Dr. Bernd Klein von der Nixdorf-Stiftung.
Bürgerschaft erinnert an das Ende der Demokratie im Jahr 1933
11.04.2013 - Mit einer Gedenkstunde erinnerte die Hamburgische Bürgerschaft heute an das gewaltsame Ende der ersten parlamentarischen Demokratie in Deutschland und an die Opfer des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass hielten Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert, Reden im Plenarsaal des Hamburger Rathauses.
Carola Veit stellte in ihrer Rede fest, dass während der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten auch im „roten Hamburg“ gemordet und gefoltert wurde und jüdische Mitbürger enteignet, vertrieben und zur anschließenden Ermordung verhaftet wurden. Sie zeichnete ein Bild davon, wie es damals im Plenarsaal des Rathauses aussah: „Auf der rechten Seite saßen die Abgeordneten der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot und Hitlers Nazipartei. Auf der linken Seite sind die Plätze leer – den Kommunisten ist die Teilnahme untersagt (…) Freie Rede, Meinungsfreiheit, Demokratie: Das alles gibt es nicht mehr.“
Prof. Dr. Norbert Lammert rief in seiner Rede in Erinnerung, dass Hitler niemals Zweifel daran gelassen hatte, dass er das Ende der Demokratie zum Ziel hatte. Mit dem „Ermächtigungsgesetz“ vom 23. März 1933 und dem „Ersten Gleichschaltungsgesetz“ vom 31. März 1933wurde das Parteiensystem wie angekündigt ausgeschaltet. Die demonstrative Abkehr von der Würde des Menschen führte in den Holocaust. Doch dies sei in keiner Weise − weder von den anderen Parteien noch von der Bevölkerung − ausreichend beachtet worden. Zu sagen, die Nationalsozialisten hätten mit demokratischen Mitteln die Demokratie besiegt, sei zu einfach.
Prof. Dr. Lammert sprach als erster Bundestagspräsident in der Hamburgischen Bürgerschaft.
Präsidentin Veit empfing die Generalkonsulin von Uruguay zum Antrittsbesuch
05.04.2013 - Am heutigen Freitag empfing Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, die Generalkonsulin der Republik Östlich des Uruguay, Maria Elizabeth Bogosian Alvarez, zum Antrittsbesuch im Hamburger Rathaus. Die südamerikanische Diplomatin hat sich mit Mann, Mutter und zwei Kindern in Hamburg angesiedelt und vertritt von der Hansestadt aus die Interessen ihres Landes in allen deutschen Bundesländern. Frau Bogosian Alvarez hat seit Mai 2012 das Exequatur als Generalkonsulin von Uruguay in Hamburg.
Präsidentin empfing den Botschafter der Volksrepublik China zum Antrittsbesuch
15.02.2013 - Den Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Mingde Shi (Foto: rechts), begrüßte Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit heute zum Antrittsbesuch im Hamburger Rathaus. Mingde Shi bekleidet das Amt seit August 2012. Shi, der in der DDR studiert hat und akzentfrei Deutsch spricht, war zuvor unter anderem als Botschafter in Wien und als Generaldirektor des zentralen Büros für auswärtige Angelegenheiten beim Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas tätig. Beim Antrittsbesuch begleitete ihn der Generalkonsul in Hamburg, Huiqun Yang (links). Im Mittelpunkt des Gesprächs mit der Präsidentin standen die Beziehungen zwischen Hamburg und Shanghai und die aktuelle soziale und wirtschaftliche Lage in der Volksrepublik.
Bürgerschaft feierte 80. Geburtstag von Elisabeth Kiausch
07.02.13 - Die Bürgerschaft richtete heute zu Ehren des 80. Geburtstages von Elisabeth Kiausch (Foto: Mitte) ein feierliches Essen aus. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (rechts) betonte in einer Rede die herausragende Arbeit der ehemaligen Bürgerschaftspräsidentin und Senatorin. Unter den Gästen waren auch die Zweite Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt (links), der ehemalige Bürgermeister Ortwin Runde, Senator a. D. Hartmuth Wrocklage und Senator a. D. Jan Ehlers. Als besondere Überraschung rundete eine musikalische Einlage von Kiauschs Sohn Alexander die Feierlichkeiten ab.
Elisabeth Kiausch wurde 1987 als erste Frau in das oberste Amt der Bürgerschaft gewählt. Während ihrer jahrelangen Arbeit für die Hamburgische Bürgerschaft und später für den Senat hat sich Kiausch mit besonderem Engagement für eine solide Haushaltspolitik und für einen direkten Kontakt mit der Jugend eingesetzt. Die jährlich stattfindende Veranstaltung „Jugend im Parlament“ wurde von ihr ins Leben gerufen und begeistert bis heute viele Jugendliche.
Kommandeur des Landeskommandos zum Antrittsbesuch im Rathaus
05.02.2013 - Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, begrüßte heute im Hamburger Rathaus den Kapitän zur See Siegfried Schneider zu seinem Antrittsbesuch als Kommandeur des Landeskommandos. Als Kommandeur ist Schneider der Standortälteste und repräsentiert damit die Bundeswehr in Hamburg. Gleichzeitig gilt er als erster Ansprechpartner für Bürgerschaft und Senat bei militärpolitischen Fragen. Die Aufgaben des Landeskommandos reichen von der Katastrophenhilfe bis zu hin zur Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr. Beispielsweise kann das Landeskommando als Berater und Unterstützer bei einer Sturmflut oder anderen Katastrophenfällen herangezogen werden.
Premiere im Rathaus: Szenische Lesung „Plötzlicher Herztod durch Erschiessen“
29.01.2013 - Das Dokumentarstück „Plötzlicher Herztod durch Erschiessen“ wurde heute im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses uraufgeführt. Der Hamburger Autor und Regisseur Michael Batz inszenierte die szenische Lesung anlässlich des Gedenkentages für die Opfer des Nationalsozialismus.
Hamburg war während des Zweiten Weltkrieges einer der bedeutendsten Standorte der Wehrmacht – mit mehr als einem Dutzend Gerichten und zentralen Dienststellen der Wehrmachtjustiz. Mehr als 200 Todesurteile wurden in der Hansestadt gefällt und im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis sowie auf dem ehemaligen Standortschießplatz Höltigbaum vollstreckt. Durch kontrastreiche Gegenüberstellungen von Aussagen und Beiträgen von Tätern, Angeklagten und Zeugen aus Akten sowie Niederschriften in Sterbebüchern entsteht ein umfassender und ergreifender Eindruck der Geschehnisse in all ihrer menschlichen Tragweite und zugleich bürokratischen Abwicklung. Durch diese Authentizität entwirft Batz ein Bild, das berührt und verstört – und die Geschichte erzählt sich mit ihrem unvorstellbaren Grauen unmittelbar selbst. Dazu trägt neben der Musik des Markus-Voigt-Ensembles auch die Sprecherriege bei, bestehend aus Isabella Vértes-Schütter, Tim Knauer, Markus Richter und Martin Wolf.
Das Dokumentarstück „Plötzlicher Herztod durch Erschiessen“ setzt die Reihe der szenischen Lesungen der vergangenen Jahre fort und wird darüber hinaus an folgenden Orten aufgeführt: am 1. Februar um 19 Uhr in der Hauptkirche St. Petri und am 31. Januar um 18 Uhr in der Hamburger Landesvertretung in Berlin. Begleitend findet eine Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft statt. Unter dem Thema „Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz– Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg“ wird die Ausstellung vom 25. Januar bis 15. Februar 2013 in der Rathausdiele gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Auszug aus dem Manuskript als Download (PDF) (79,36 Kilobytes)
Ausstellungseröffnung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
25.01.2013 - Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, hielt heute im Kaisersaal des Rathauses die Eröffnungsrede zur Ausstellung „Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz – Die Wehrmachtsgerichtsbarkeit in Hamburg“. Danach sprachen der Zeitzeuge Ludwig Baumann, Roland Sérazin, Sohn der in Hamburg nach kriegsgerichtlichem Urteil hingerichteten französischen Widerstandskämpferin France Bloch-Sérazin, und Dr. Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, zu den rund 240 Zuschauern. Anschließend führte Dr. Garbe die Präsidentin durch die Ausstellung, die noch bis zum 15. Februar im Rahmen der Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in der Rathausdiele zu sehen ist.
Die Veranstaltung der KZ-Gedenkstelle Neuengamme wird unterstützt durch die Hamburgische Bürgerschaft. Zur Ausstellung gibt es an mehreren Orten ein Begleitprogramm.
Mehr Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier.
Gedenkveranstaltungen 2013: Neues Internetangebot von Bürgerschaft und Senat
22.01.2013 - Interessierte können auf der neuen Webseite www.hamburg.de/gedenkjahr-2013 Hinweise auf zahlreiche Gedenkveranstaltungen in Hamburg - übersichtlich zusammengestellt - einsehen. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit: „2013 jähren sich Unrecht und Leid während der NS-Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven: Von der Gleichschaltung der Parlamente, dem Beginn der schamlos zur Schau gestellten Gewalt gegen verfolgte Gruppen bis hin zu Not und Leid Aller bei den verheerenden Luftangriffen. Unsere Website soll dazu beitragen, dass die vielen engagierten und aufrüttelnden Erinnerungsprojekte in unserer Stadt zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer finden.“ Gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin, Dr. Dorothee Stapelfeldt, stellte die Bürgerschaftspräsidentin das Angebot von Bürgerschaft und Senat heute auf einer Pressekonferenz vor.
Forschungsschiff ATAIR: Nachträgliche Übergabe des Weihnachtsgeschenks
09.01.2013 - Historische Schiffswracks, sich dynamisch verändernde Meeresbodenstrukturen sowie Areale für Offshore-Windparks – nur einige Aspekte der täglichen Arbeit der Besatzung des Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffs ATAIR. An Bord des zum Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gehörenden Schiffes fand heute die nachträgliche Übergabe des Weihnachtsgeschenks der Patenstadt Hamburg statt. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit überreichte im Namen von Bürgerschaft und Senat einen Gutschein für ein Fahrrad für Landgänge. Das Fahrrad soll zukünftig der Besatzung in den verschiedenen Häfen zu mehr Mobilität verhelfen. Kapitän Ulrich Klüber freute sich über die Erfüllung des Wunsches aus dem Kreis der Besatzungsmitglieder. Gemeinsam mit Monika Breuch-Moritz, der Präsidentin des BSH, informierte er anschließend die Bürgerschaftspräsidentin über die aktuellen Entwicklungen an Bord. Carola Veit unterstrich erneut, dass die Arbeit der ATAIR, die jenseits der öffentlichen Wahrnehmung ruhig und kontinuierlich geleistet wird, Anerkennung verdient: „Die Besatzung der Atair sorgt mit ihren Vermessungsarbeiten dafür, dass Elbe und Nordsee sicher bleiben. Das ist für Hamburg ein unschätzbar wichtiger Dienst, der an Bord geleistet wird. Schließlich steht die Welt unter Wasser nicht still. Immer wieder verändern zum Beispiel Wracks ihre Position und stellen dann für die Schifffahrt mitunter eine Gefahr dar.“ (Foto: Ina Hampel, BSH)
Sternsinger besuchten das Hamburger Rathaus
07.01.2013 – Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz begrüßten heute eine Gruppe von Sternsingern im Bürgermeistersaal des Hamburger Rathauses. Überall in Deutschland ziehen auch in diesem Jahr rund 500.000 Mädchen und Jungen quer durch die Republik, um bei der 55. Aktion Dreikönigssingen als Sternsinger Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt zu sammeln. In den Gewändern der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, besuchten sie bereits Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Die Sternsingeraktion 2013 steht unter dem Leitspruch "Segen bringen, Segen sein - Für Gesundheit in Tansania und weltweit".
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